Feeds:
Beiträge
Kommentare

BLOGUMZUG.

Ich habe leider einige Probleme mit WordPress in letzter Zeit, deswegen ziehe ich nach hier um:

http://inthespacesbetween.blogspot.com/

Vielleicht lesen mich ja wieder mal ein, zwei Leute, würd mich freuen.

Advertisements

la fête de la bière.

Bild 063
Bild 062
Bild 061
Bild 060
Bild 059
Bild 058
Bild 055
Bild 054
Bild 053
Bild 052
Bild 051
Bild 049
Bild 046
Bild 065

Prada Milano.

Das trage ich jetzt. Und es passt. Also alles, der Geruch, der Name und der Schenker, mein Papa.

Gestern am Hello Saferide Konzert habe ich nach innen gequietscht, als sie The Quiz gespielt haben und nach außen, als Anna kam. Sehr, sehr fein.

Ich werde jetzt wieder schreiben, habe ich beschlossen.

:: Hello Saferide – Anna

Guten Tag.

Meine Schreibblockade hält leider wohl noch ein bisschen an, deswegen ein Paar Bilder, die die letzten Monate ganz gut zusammenfassen.

trauervogel

fleurjaune

neusiedlersee

holzdachs

atomlampe

redbullmerci

herzentorte

Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. Wie lang war es her gewesen, dass der laue Sommerwind durch ihre Haare wehte und die warmen Sonnenstrahlen Glitzer über ihren Kopf legten. Sie öffnete den goldenen Druckknopf ihrer Ledertasche und kramte darin, auf der Suche nach einem Klecks Sonnencreme aus dem Drogeriemarkt. Doch die Tube hatte sie morgens in der Eile zu Hause liegen gelassen, weshalb sie sich mit ein wenig losem Puder begnügte. Sie strich ihn über ihre blasse, klare Gesichtshaut. Wie jeden Tag nach der Arbeit saß sie auf einer alten Holzbank, direkt am See, zwischen einigen Grashalmen und Kieselsteinen. Sie liebte diesen Ort, auch wenn man aus der Ferne den Baulärm hören konnte, der bereits über ein Jahr einen Schatten über ihr Heimatstädtchen gelegt hatte. Doch sie hatte die Gabe, Unwichtigkeiten auszublenden und so kam sie Tag für Tag zu der morschen Holzbank zurück. Sie war ihre liebste Liebe.  Die meisten ihrer Freunde steckten bereits tief in der Familienplanung und kauften Babystrampler und Holzrasseln. Doch sie war sich sicher, dass sie alle Zeit der Welt hatte, um zu sich zu finden, und zur Liebe. Sie brauchte noch keine Babyparties oder Pärchenabendessen, sie wollte jung sein und das Leben genießen, in vollsten Zügen. Oft träumte sie davon, die Kleinstadt zu verlassen, doch das Geld fehlte an allen Ecken und Enden. Doch sie hatte ja noch ihre Bank. Wenn das Wetter einmal wirklich unerträglich war oder sie ein wenig Gesellschaft suchte, ging sie in ihre Lieblingskneipe, die dem Mann ihrer Großcousine gehörte. Er war einer der wenigen Menschen, der sie so nahm, wie sie wirklich war, mit allen Ecken und Kanten. Betrat sie die Stube, so bereitete er ihr gleich einen trockenen Rotwein zu, mit einer Prise Zimt, so wie sie es gerne mochte und stellte ihn ihr auf einen rot-weiß-karierten Pappdeckel. Dann sprach sie über ihre Träume und Ängste und er hörte ihr bedingungslos zu. Es war meist an Tagen, in denen sie sich fühlte, als wäre sie in eine Sackgasse eingebogen und der Rückwärtsgang kaputt. Doch heute war nicht einer dieser Tage. Heute saß sie auf ihrer Bank, mit dem Sommerwind in den Haaren. Und sie war sich ziemlich sicher, dass sich schon bald so einiges ändern würde. Sie wusste nicht wie und sie wusste nicht wann, aber sie wusste es.

a thousand words in mind that never left my mouth
a hundred messages composed but never sent
ten arms that i should have put around your shoulders
but even the two of them did not make it

and i was too proud to be me.

bild-011

bild-017

bild-006

p4180654

p4170641

p4170640

p4170622

p4160620

p4160616

p4160614

p4160611

p4130610

p4110605